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Ewige Suche nach DER einen Berufung – Bist du eine Scannerpersönlichkeit?

„Nie kannst du etwas zu Ende bringen!“

„Du musst dich doch mal für eine Sache entscheiden!“

„Dir fehlt einfach Selbstdisziplin!“

„Du kannst ja  irgendwie alles, aber nichts so richtig! Wo soll das denn hinführen mit dir?“

„Wenn du etwas anfängst, musst du es auch beenden!“

„Wann willst du denn endlich deinen festen Platz in dieser Welt finden?!“

„Kannst du nicht mal etwas Normales machen?!“

„Jetzt bleibt doch mal bei einem Job. Wie sieht das denn aus auf deinem Lebenslauf, wenn du ständig deinen Job wechselst?!“

Kommen dir diese Sätze bekannt vor?

Dann bist du mit großer Wahrscheinlichkeit eine vielbegabte Scannerpersönlichkeit!

Scannerpersönlichkeiten sind Menschen, die viele Begabungen und Interessen haben, sich schnell in Dinge einarbeiten können, in kurzer Zeit viel Wissen aneignen und eine unzügelbare Neugier verspüren gegenüber der Welt. Sie lieben es, Erfahrungen zu sammeln und möchten viele neue Dinge ausprobieren – am Liebsten alles gleichzeitig.

Ihr Problem: Scanner werden meist in jungen Jahren nicht genug gefördert und akzeptiert. Während sie eigentlich chronisch unterfordert sind, bekommen sie häufig von ihrem Umfeld das Gefühl, irgendwie fehlerhaft oder „chaotisch“ zu sein.

Ihre einzigartigen Talente und Fähigkeiten werden dadurch früh unterdrückt.

Bei mir war es so, dass mich die Lehrer während meiner Schulzeit sogar in Therapie schicken wollten:

„Véronique kann sich nicht konzentrieren –  sie ist desinteressiert in der Schule!“

Dies musste ich mir immer wieder anhören. Aber es beschrieb einfach nicht meine innere Wahrheit. Mir waren die Inhalte und das Schulsystem einfach viel zu langweilig und nicht tiefgründig genug. Ich sah einfach keinen Sinn darin, mich mit Themen zu beschäftigen, die mir nicht lagen. Daher war es für mich unerträglich, so viele andere Interessen und Talente zu haben, die ich aber in der Schule kaum oder nie einsetzen und weiterentwickeln konnte.

Was ich stattdessen liebte: vor Menschen reden, sie motivieren, begeistern und sie zu Lösungen führen.

Mit diesen Eigenschaften eckte ich aber eher an, als dass ich sie gezielt einsetzen konnte. Oft wurde mir gesagt, dass ich den Unterricht störe. Dieses Verhalten sei hier nicht erwünscht.

Somit fühlte ich mich oft fehl am Platz.

Kennst du das so ähnlich vielleicht auch?

Scanner leiden oft, wenn sie nicht in ihrer Einzigartigkeit gesehen werden und diese nicht ausleben dürfen. Und leider stempelt die Gesellschaft diese Art der „Andersartigkeit“ häufig als etwas Negatives ab.

Dir wird eingeredet, dass mit dir etwas nicht stimmt. Du kommst dir jahrelang wie ein Alien vor, weil du nicht weißt, dass du zu den vielbegabten Scannerpersönlichkeiten gehörst. Keiner hat dir bisher verraten, dass es auch für dich durchaus Wege gibt, in dieser Gesellschaft zufrieden und glücklich zu leben und du so sein darfst wie du bist.

Jedoch, als ich damals das erste Mal von der Scannerpersönlichkeit hörte, sträubte sich alles in mir. Ich wollte das nicht akzeptieren. Nicht schon wieder wollte ich zu den Menschen gehören, die „irgendwie anders“ sind.

So gerne wollte ich einfach so jemand sein, die tief eintauchen kann in Themen und DIESE eine Aufgabe oder Berufung im Leben hat, statt tausend Dinge gleichzeitig zu können. Ich wollte jemand sein, die sich voll und ganz bis zum Lebensende und mit voller Leidenschaft DIESER einen Aufgabe widmen kann. Doch geht das als Scanner überhaupt?

Deine Andersartigkeit ist dein größtes Geschenk an die Welt!

Jahrelang dachte ich, ich sei falsch. Und dann fand ich heraus, dass ich einfach eine Scannerpersönlichkeit bin. Es war so ein befreiendes Gefühl, dass ich endlich so sein durfte wie ich bin und meine Gaben mit der Welt teilen darf. Alles war in Ordnung mit mir!

Und das gleiche gilt für dich und das wünsche ich mir für dich!

Ich möchte, dass so viele Frauen wie möglich von ihrer Einzigartigkeit erfahren und sich und ihre Geschenke erkennen. Daher liegt es mir unglaublich am Herzen, dir zu zeigen, wie du dich selbst lieben lernst und annimmst, so wie du bist. Denn auch das ist etwas, was ich mit den Jahren lernen musste und durfte.

Wenn du bis hierher gelesen hast, kannst du dich wahrscheinlich in den beschriebenen Themen und Szenarien wiederfinden. Hast du so eine Ahnung, dass auch du vielleicht zu den Scannerpersönlichkeiten gehörst?

Bist du eine Scannerpersönlichkeit?

Die folgenden Fragen werden dir mehr Klarheit bringen:

  • Kannst du dich für viele verschiedene Dinge schnell begeistern?
  • Kannst du dich schlecht entscheiden, welches Projekt oder Hobby du zuerst angehen möchtest, weil du am Liebsten alles gleichzeitig machen würdest?
  • Kannst du dir schnell einen Überblick über Situationen verschaffen oder dir schnell Wissen aneignen? Bist du ein Autodidakt?
  • Fällt dir es dir schwer, diszipliniert Dinge bis zum Schluss durchzuziehen, wie Ausbildungen oder irgendwelche Projekte, weil du schnell die Motivation oder das Interesse verlierst?
  • Wenn du eine Sache deiner Meinung nach schon gut kennst, wird dir dann schnell langweilig und du möchtest direkt wieder etwas Neues beginnen und ausprobieren?
  • Bist du ein Jobhopper mit einem reich gefüllten Lebenslauf, der verschiedenste Qualifikationen, Ausbildungen und Jobs aufweist?
  • Kannst du dich gut in andere Personen und andere Rollen einfühlen und liebst es, dies zu tun?
  • Verspürst du oft eine gewisse Unruhe, weil du nicht weißt, wie du deine vielen Interessen und Projekte alle unter einen Hut bekommst sollst?
  • Hast du Angst, etwas zu verpassen und weißt deshalb oft nicht, was am Wichtigsten ist mit der Folge, dass du dich oft verzettelst?
  • Kommst du in deinem Herzensbusiness nicht so wirklich vorwärts, weil du keinen Fokus hast und dich schnell von anderen Ideen ablenken lässt und zwischen Themen und Aufgaben hin und her springst?
  • Hast du das Gefühl, dass du nicht DIESE eine Berufung hast, sondern sehr viele Berufungen? Möchtest du aber gerne endlich einmal wissen, was denn nun DEIN Ding ist?
  • Fühlst du dich vielleicht sogar manchmal depressiv, weil du nicht weißt, wohin mit deiner vielen Begeisterung für verschiedene Dinge? Und machst deswegen manchmal einfach gar nichts vor lauter Verzettelung und Überforderung?
  • Verzweifelt es dich, dass du deine Leidenschaften nicht auslebst?

Okay meine Liebe, wenn du die Fragen überwiegend mit JA beantwortet hast, dann herzlichen Glückwunsch:

DU BIST MIT GROSSER WAHRSCHEINLICHKEIT EINE SCANNERPERSÖNLICHKEIT 🙂

Dass du keine Scannerin bist, merkst du nämlich daran, dass du das Gegenteil, also ein sogenannter „Taucher“ bist.

Ein „Taucher“ ist das Gegenstück zur vielbegabten Scannerpersönlichkeit. Taucher sind Menschen, die völlig in einem bestimmten Thema „abtauchen“ können.

Sie wissen ziemlich schnell, was ihre Berufung ist. Auch der Taucher kann natürlich viele verschiedene Interessen haben. Trotzdem ist es so, dass diese Menschen es lieben, jahrelang in diesem einen Bereich oder Thema einzutauchen und dieses auf Herz und Nieren prüfen. Sie erreichen somit häufig auch einen Expertenstatus.

Und genau das ist der Punkt, bei dem es bei „Scannern“ oft hakt. Sie sind keine Experten auf nur einem Gebiet. Die Gesellschaft erwartet aber leider genau das: das du in deinem Leben und mit deinem einen Beruf Experte auf einem Gebiet bist.

Scannerpersönlichkeiten können das nicht. Es würde ihnen die Luft zum Atmen nehmen, sich für lange Zeit und bis zum Ende ihres Lebens mit nur einer einzigen Sache zu beschäftigen.

Scanner versuchen stattdessen sich sehr schnell – und manchmal mit gewisser Ungeduld –  das Wissen zu einem Thema anzueignen. Und sobald sie alles Wissen,  was sie brauchen und es ihnen genügt, ziehen sie weiter.

Die große weite Welt hat einfach zu viel anderes Spannendes zu bieten, was auch noch erkundet werden möchte.

Scannerpersönlichkeiten sind Generalisten und Idealisten

Daher sind sie hervorragende Berater und Initiatoren von Projekten (das Umsetzen meistern dann die „Taucher“ und Experten).

Was aber, wenn ein Scanner selbst ein Business und Herzensprojekt hat oder umsetzen möchte?

Meiner Meinung nach sind 3 Schritte notwendig, um als vielbegabte Scannerpersönlichkeit in deinem Herzensbusiness konkrete Ergebnisse zu erzielen.

Natürlich sind diese einzelnen Schritte noch mal sehr viel tiefschichtiger. Aber hier erstmal ein Überblick:

Die 3 Schritte zum Herzensbusiness für Scannerpersönlichkeiten

1. Verbinde dich mit deinem Herzen

Wann hast du das letzte Mal dein Herz gefühlt? Verbinde dich einmal voll mit deinem Herzen und mit dem, was in dir lebendig ist. Nimm alle Gefühle und Bedürfnisse wahr. Was sind deine Werte? Definiere sie für dein Leben, im persönlichen Bereich und im Businessbereich.

Denn ganz oft springen Scannerpersönlichkeiten zwischen Ideen hin und her. Dadurch nehmen sie ihr Herz und ihre Gefühle aber nicht mehr wahr. Kennst du das? Also, spüre mal: was macht dich lebendig? Was ist dir wirklich gerade wichtig?

2. Sorge für Klarheit

Es gibt einen sogenannten Klarheitsplan, der sehr wichtig ist, wenn du konkrete Ergebnisse erzielen möchtest. Vor allem für dich als Scannerperson. Ohne Klarheit verzettelst du dich nämlich ständig und kommst nicht vorwärts.

Der Klarheitsplan ist wie ein Kompass. Er gibt dir deine Richtung vor und zeigt dir, wo du wirklich hin willst. Dieser Plan beinhaltet unter anderem kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele, die du für dich definierst. Dies gibt deinen Zielen und Wünschen die Dringlichkeit und Wichtigkeit, was dir hilft, in die effektive Umsetzung zu kommen.

Mit dem Klarheitsplan weißt du, was als nächstes ansteht.

3. Halte den Fokus

Als vielbegabte Scannerpersönlichkeit brauchst du ein ganz bestimmtes Arbeitsumfeld.

Dies sollte ein Umfeld sein, in dem du dich auf deine Ziele fokussieren kannst. Da du ja vielseitig interessiert bist, tendierst du sicher auch dazu, dich schnell ablenken zu lassen. Auch wird dir der Begriff Selbstsabotage sicher nicht ganz fremd sein, stimmt’s? Die Folge: du kommst ständig zu spät und nicht ans Ziel.

Daher ist Fokus extrem wichtig für dich!

Häufig abgelenkt zu sein und schnell den Fokus zu verlieren, ist nämlich fatal für dich. Denn was dein Kopf macht, sobald der Fokus nachlässt? Er sagt dir bestimmt Folgendes:

„Nein, dass ist nicht meine Berufung. Wäre es mein Herzensprojekt, würde ich ja fokussiert sein.“

Die schöne Anfangseuphorie lässt nach, du brichst ab – und machst dich weiter auf die Suche, nach DER EINEN BERUFUNG.

Hast du schon mal überlegt, ob es vielleicht aber auch deine Selbstsabotageprogramme sein könnten, die dich daran hindern wollen, in deine volle Größe zu gehen?

Sei mutig! Lass nicht zu, dass deine Ängste dich von deinen Träumen abhalten. Geh dorthin, wo die Angst ist, denn dort wartet meistens das größte Geschenk auf dich. Dort liegt oft deine größte Stärke.

Schaffe dir daher Arbeitsbedingungen, die dir erlauben, ohne Widerstände und Ablenkung zu arbeiten. Was nicht heißt, dass du immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen sollst – im Gegenteil. Manchmal musst du einfach gegen deinen inneren Schweinehund ankämpfen.

Das gelingt dir am besten, wenn du dein WARUM kennst und es dir stets klar vor Augen hältst. Auf diese Weise wirst du am besten Fokus halten.

Wie sieht es bei dir aus?

Hast du vielleicht gerade herausgefunden, dass du eine Scannerpersönlichkeit bist? Hast du ein Herzensprojekt oder Business, dass du endlich umsetzen möchtest?

Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkle bringen und dir weiterhelfen.

Schreib doch mal in die Kommentare, was deine Träume sind und was dein Warum ist 🙂 Ich bin gespannt auf deine Antwort!

Und wenn du Fragen oder Anregungen hast, kommentiere gern direkt hier unter dem Artikel.

PS: Ab Oktober 2017 startet übrigens mein Mastermind Programm Heartflowfinder Premium.

Es ist speziell für Frauen mit vielbegabter Scannerpersönlichkeit ausgerichtet, die ein Herzensbusiness haben oder aufbauen möchten und gibt dir das Handwerkszeug, um dein Leben und Business auf das nächste Level zu bringen. Am Ende weißt du, was dein Herz will, was dein WARUM ist und wie du dauerhaft Fokus behältst, um deine Ziele zu erreichen.

Melde dich gerne zu einem kostenlosen Strategiegespräch mit mir. Hier können wir eine für dich spezielle Strategie herausfinden, um dich im Herzensbusiness vorwärts zu bringen.

Ich wünsch dir alles Liebe bis dahin,

Deine Veronique